Fast eine Mondfinsternis

Am 7. August findet eine partielle Mondfinsternis statt. Der Mond dringt in den Kernschatten der Erde ein. Allerdings nur ein bisschen, zum Finsternismaximum wird etwas weniger als ein Viertel des scheinbaren Monddurchmessers von der Erde komplett abgeschattet. Dieses Maximum wird gegen 20:20 MESZ erreicht. Zu dieser Uhrzeit geht der Mond im Osten Deutschlands und Österreichs gerade auf, im Westen sogar noch später.

Die Daten der partiellen Mondfinsternis vom 7. August 2017, ausgespuckt von der Software Occult 4. Zeiten in UTC, für MEZS 2 Stunden dazurechnen. Das Maximum findet gegen 20:20 MESZ statt, zu diesem Zeitpunkt geht der Mond im Osten Deutschlands gerade auf. Die Halbschattenphase (Penumbra) istbei aufgehelltem Dämmerungshimmel nicht zu sehen.
Die Daten der partiellen Mondfinsternis vom 7. August 2017, ausgespuckt von der Software Occult 4. Zeiten in UTC, für MESZ 2 Stunden dazurechnen. Der Mond (gelber Kreis) wandert von rechts nach links (1-7) durch den Erdschatten (brauner runder Fleck). Das Maximum der Finsternis findet gegen 20:20 MESZ statt, zu diesem Zeitpunkt geht der Mond im Osten Deutschlands und Österreichs gerade auf. Die Halbschattenphase (Penumbra) ist bei aufgehelltem Dämmerungshimmel nicht zu sehen.

Sehen wird man von der Mondfinsternis im deutschen Sprachraum deshalb kaum etwas. Nur, wer sich möglichst im äußersten Osten desselben aufhält und klare, wolkenfreie Sicht nach Osten hat, kann den Vollmond eventuell „angeknabbert“ aufgehen sehen. Die abgeschattete Ecke ist dabei die „untere“, wie in der Grafik zu erkennen.

Da die Sonne zum Zeitpunkt des Vollmondaufgangs gerade untergeht, ist der Himmel noch sehr hell. Das wird die Mondfinsternis noch ein Stück schwieriger erkennbar machen.

Vielleicht ergibt sich ja das ein- oder andere Landschaftsfotomotiv mit angebissenem Mond. Wer nach Osteuropa reist, bekommt übrigens mehr mit. So spektakulär wie eine totale ist die partielle Mondfinsternis dort natürlich auch nicht.

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