Linktipp #26: Überraschung im Herzen des Monsters

Nicht alle Materie, die einem Schwarzen Loch nahekommt, wird auf Nimmerwiedersehen verschluckt. Manchmal kratzt sie im letzten Moment die Kurve, und das im Wortsinn: Dreht sich das Schwarze Loch schnell genug, dann entsteht ein Raumbereich, in dem die Materie mit der Drehung des Lochs »mitgerissen« und anschließend in zwei gegenläufigen Materiestrahlen, den Jets, mit annähender Lichtgeschwindigkeit wieder ausgestoßen wird.

© NASA/JPL-Caltech (Ausschnitt)
© NASA/JPL-Caltech (Ausschnitt)

Astronomen haben solche Materiejets in den Zentren etlicher Galaxien gefunden – genau dort also, wo sie massereiche Schwarze Löcher vermuten. Wie genau aber diese Strahlen entstehen, ist ein bis heute ungelöstes Rätsel. Die räumliche Auflösung selbst der größten Teleskope ist immer noch um Größenordnungen zu grob, um die direkte Umgebung der oft Milliarden Sonnenmassen schweren, aber weit entfernten Löcher zu untersuchen.

Genau das gelang nun jedoch Radioastronomen unter Beteiligung des Max-Planck-Instituts für Radioastronomie in Bonn. weiter bei spektrum.de

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