Linktipp #38: Wie leuchten eigentlich Gammablitze?

Gammastrahlenausbrüche sind die energiereichsten Explosionen des Weltalls: Binnen einer Sekunde setzen sie so viel Energie frei wie unsere Sonne während ihrer gesamten, rund zehn Milliarden Jahre währenden Existenz. Ein Teil der extremen Ereignisse geht auf kollidierende Neutronensterne zurück. Dauern die Explosionen länger als ein paar Sekunden, steckt vermutlich der Kollaps besonders großer Sterne dahinter.

© ICRR/UTOKYO NAHO WAKABAYASHI (AUSSCHNITT)
Quelle: ICRR/UTOKYO NAHO WAKABAYASHI (AUSSCHNITT)

Nun haben Forscher entschlüsselt, wie die Strahlung dieser »langen« Gammastrahlenausbrüche überhaupt entsteht – seit 15 Jahren eine der offenen Fragen der Astrophysik. Offenbar spielt dabei ein bislang vernachlässigter physikalischer Prozess eine Schlüsselrolle. Weiter bei Spektrum.de!

2 thoughts on “Linktipp #38: Wie leuchten eigentlich Gammablitze?

  1. Thomas Schiffer 2019-11-24 / 10:24

    Hallo Jan,
    es ist schon beeindruckend wie die Messtechnik und Sensorik voranschreitet. Wie sich aus einer Idee und Entdeckung (1934)
    die Teleskope bis heute entwickelt haben.
    Vielen Dank, dass du uns immer wieder auf den aktuellen Erkenntnisstand mit verständlichen Worten bringst.
    Es bleibt spannend welche Entdeckungen mit dem CTA möglich werden.
    Beste Grüße aus der Wolken und Nebelküche (Eifel), Thomas

    • janhattenbach 2019-11-25 / 8:03

      Hallo Thomas,
      der Fortschritt in der VHE-Gammaastronomie mit Tscherenkowteleskopen ist beeindruckend. Vor 20 Jahren stand die Technologie noch in den Kinderschuhen, und heute liefert sie erstklassige Forschungsresultate. Das ist zu großen Teilen den MAGIC- und HESS-Kollaborationen zu verdanken, mit wesentlicher Beteiligung aus Deutschland, übrigens.
      cs,
      Jan

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