Linktipp #47: Was blieb übrig von der Supernova SN1987A

Was ist aus dem Stern geworden, der 1987 in der Großen Magellanschen Wolke als Supernova SN1987A explodierte? Astronomen haben nun mit dem chilenischen Alma-Observatorium einen wichtigen Fund gemacht.

Der Überrest der Supernova SN 1987A, umgeben von Ringen ausgestoßenen Materials inmitten diffuser Gaswolken, aufgenommen mit dem Hubble Weltraumteleskop der Nasa. Bild: The Hubble Heritage Team
Der Überrest der Supernova SN 1987A, umgeben von Ringen ausgestoßenen Materials inmitten diffuser Gaswolken, aufgenommen mit dem Hubbleteleskop. Bild: Hubble Heritage Team

Mehr als 33 Jahre suchen Astronomen bereits nach dem kompakten Überrest der Sternexplosion SN1987A. Diese war am 24. Februar 1987 in der Großen Magellanschen Wolke, einer Nachbargalaxie der Milchstraße in 160.000 Lichtjahren Entfernung, als „Supernova“ aufgeleuchtet. Nun ist ihnen ein wichtiger Fund geglückt: Mit dem Radioteleskopverbund Alma im chilenischen Hochland entdeckte ein Team um Phil Cigan von der Universität Cardiff in Wales eine dichte Gaswolke, die offenbar von einem hellen und sehr kleinen Objekt in ihrem Inneren zum Leuchten gebracht wird.

Sehr wahrscheinlich handelt es sich dabei um den auf Atomkerndichte zusammengepressten ehemaligen Kern des explodierten Sterns, einen sogenannten Neutronenstern. Falls sich der Fund bestätigt, wäre es die jüngste Sternleiche, die Astronomen bislang aufspüren konnten… weiter bei faz.net!

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