Venus trifft Uranus

Uranus ist normalerweise nicht einfach zu finden. Heute abend ist das anders: Die helle Venus steht gerade einmal 18 Bogenminuten neben dem fernen Planeten. Eine bessere Aufsuchhilfe gibt es nicht! Einfach das Teleskop auf Venus richten (den hellsten “Stern” am abendlichen Himmel), schwach vergrößerndes Okular einsetzen – der Stern nordöstlich der Venus ist Uranus.

Venus und Uranus heute (28. März 2018), wie sie gemeinsam im Gesihctsfeld eines typuschen 20cm-Teleskops mit 1000mm Brennweite bei 100facher Vergrößerung erscheinen. Simulation erstellt mit Stellarium
Venus und Uranus heute (28. März 2018), wie sie gemeinsam im Gesichtsfeld eines typischen 20cm-Teleskops mit 1000mm Brennweite bei 100facher Vergrößerung erscheinen. Simulation erstellt mit Stellarium

Leider findet die Konjunktion tief am Abendhimmel statt. Wegen der typischerweise unruhigen Luft wird es schwierig sein, Uranus (und selbst Venus) als Scheibchen zu erkennen. Venus wird wahrscheinlich wie ein waberndes helles Etwas aussehen, Uranus eben wie ein schwacher Stern. Aber immerhin hat man ihn dann einmal gesehen!

Venus ist der helle "Abenstern", der genau im Westen nach Sonnenuntergang leuhtet. Die Stellarium-Simulation gilt für 10° Ost und 50° Nord gegen 20:30 MESZ.
Venus ist der helle “Abenstern”, der genau im Westen nach Sonnenuntergang leuchtet. Die Stellarium-Simulation gilt für 10° Ost und 50° Nord gegen 20:30 MESZ am heutigen 28. März. (Zum Vergrößern anklicken!)

Morgen übrigens wird sich Venus bereits wieder von Uranus entfernt haben. Weil sie der Erde viel näher steht als Uranus, bewegt sie sich deutlich schneller über das Firmament. Eine seltene Gelegenheit also! Clear Skies!

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