Die Geminiden 2018: nur teilweise mondgeschädigt

Der Meteorstrom der Geminiden findet jedes Jahr Mitte Dezember statt. Dieses Mal fällt das Maximum auf den 14. 12. um 13:30 MEZ, für Mitteleuropa also also auf den hellen Tag. Die Aktivität verteilt sich aber über etwa 24 Stunden, sodass auch in den Nächten vor und nach dem Maximumszeitpunkt viele Sternschnuppen zu sehen sein werden. Die beste Zeit zur Beobachtung ist die Nacht vom 13. auf den 14. Dezember, speziell die zweite Nachthälfte. Continue reading

Die Lyriden-Katastrophe, Version 2018

Der Sternschnuppenstrom der Lyriden wird seit ein paar Jahren jedes Frühjahr von den sogenannten “Mainstreammedien” augegriffen. “Gehypt”, könnte man auch sagen. Warum, ist mir ein Rätsel. Besonders spektakulär ist er nicht. Vermutlich gibt es im April sonst einfach nicht genug zu berichten. Auch in diesem Jahr ist das wieder so, deshalb hier ein paar Hinweise zur Beobachtung des Lyridenströmchens. Continue reading

Gemeinsam am Dezemberhimmel: (3200) Phaethon und seine Geminiden

Das Maximum der Geminiden, eines der beständigsten und zuverlässigsten Sternschnuppenströme, fällt dieses Jahr auf den 14. Dezember. Lange, dunkle Dezembernächte und kaum störendes Mondlicht sorgen für ideale Beobachtungsbedingungen. Aber auch der Verursacher der Geminiden ist am Himmel zu sehen – und das so hell wie noch nie: Der seltsame Asteroid (3200) Phaethon passiert am 16. Dezember die Erde und ist schon in kleineren Teleskopen erkennbar. Continue reading